Warum eine Genossenschaft?

Eine Genossenschaft ist der Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen

zu einer Unternehmung.Gemeinsam möchte man wirtschaftliche, soziale oder kultureller Ziele erreichen.

Im Vordergrund stehen dabei die grundlegenden Werte einer Genossenschaft.

        Selbsthilfe     
Bürger schließen sich zusammen um gemeinsam etwas zu erreichen, dass jeder Einzelne alleine nicht erreichen könnte.

       Selbstverwaltung     
Mitglieder und Vorstand und Aufsichtsrat müssen grundsätzlich Mitglied der eG sein.

      Selbstverantwortung     
Die Mitglieder birngen das erforderliche Kapital selbst auf und übernehmen in Höhe ihrer jeweilgen Einlage die Haftung.

      Solidarität     
Füreinander einstehen; alle und jeder Einzelne ist verantwortlich für das Wohl des Ganzen und umgekehrt.

      Tranzparenz     
Die eG insgesamt und die Geschäftsführung des Vorstandes wird von einem unabhängigen Genossenschaftsverband geprüft, dessen Bericht auf der Generalversammlung verlesen wird.

      Gleichberechtigung     
Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig von der Höhe der Einlage.

      Mitsprache     
Grundlageentscheigungen sind nur durch die Generalversammlung aller Mitglieder möglich.

      Regionalität     
Genossenschaften sorgen für Wertschöpfung in der Region, zahlen vor Ort ihre Steuern und fördern das Gemeinwesen.

      Ehrenamt

Mitglieder von Vorstand und insbesondere des Aufsichtsrates bringen sich in der Regel ehrenamtlich ein.

In Rheinland und Westfalen gibt es rund 670 Genossenschaften die sich aus Kreditinstituten, landwirtschaftlichen Betrieben sowie gewerblichen Genossenschaften zusammensetzen. Darunter sind 78 Energiegenossenschaften, wobei 76 davon in den letzen 4 Jahren gegründet wurden. Hierzu zählt auch die TRENEG eG. Die Schwerpunkte der einzelnen Genossenschaften liegen auf den Themen: Windenergie, Nahwärmenetze, Biogasanlagen und Photovoltaik.

In den letzten 5 Jahren wurden in Deutschland etwa 500 Genossenschaften im Bereich Erneuerbare Energien gegründet. Die Wirtschaftswoche titulierte die wöchentliche Ausgabe mit „Wir statt Gier“ und berichtete über die Renaissance der Genossenschaften. Primäres Ziel ist nicht eine besondere Dividendenerwartung sondern die Möglichkeit des aktiven Nachhaltigkeits- und Umweltbeitrags. Im Verbund der Genossenschaft werden die Prinzipien der Selbsthilfe, der Identifikation und der Demokratie für die beteiligten Mitglieder erlebbar.


Ziele der Genossenschaft

- Bürgerbeteiligung statt Abhängigkeit von anonymen, rein profitorientierten Investoren

- Genossenschaftsanteilsunabhängige, demokratische Mitbestimmung

- Unterstützung regionaler Gebietskörperschaften und regionaler Wirtschaft

- Akzeptanz der Projekte durch Einbeziehung der Bevölkerung und weiterer gesellschaftlicher beziehungsweise wirtschaftlicher Akteure

- Transparenz des Geschäftsbetriebes
    
"Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das schaffen viele"

Die Genossenschaft möchte im regionalen Wirtschaftsraum gemeinsam mit ihren Mitgliedern und den relevanten Akteuren den Anteil regenerative Energien erhöhen, um einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Die Aufträge sollen vorrangig an leistungsfähige Unternehmen der heimischen Region vergeben werden, um somit einen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlergehen der Region und der hier ansässigen Betriebe gewährleisten. Wir wollen Menschen und Körperschaften, die zur Energiewende beitragen möchten, aber im eigenen Bereich keine Möglichkeit sehen, dazu verhelfen, beziehungsweise Menschen und Institutionen, die nicht über ausreichende Mittel für eigene Investitionen verfügen, die Möglichkeit geben auch mit kleinen Beträgen nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Wir arbeiten mit anderen Energiegenossenschaften in der Region und in Rheinland-Pfalz zusammen um mit Nachdruck auf eine landesweite Energiewende hinzuwirken.

Zur Umsetzung der genannten Ziele sind folgende Eckpunkte in §2 Abs. 2 der Satzung vermerkt.
   a) Planung, Errichtung und Betrieb von Anlagen zurBereitstellung von Energien sowie zur Steigerung der Energie-Effizienz
   b) Der Absatz der gewonnenen Energie in Form von Wärme und Strom
   c) Die Unterstützung und Beratung in Fragen der regenerativen Energiegewinnung einschließlich der Information von Mitgliedern und Dritten sowie der Öffentlichkeitsarbeit
   d) Ein- und Verkauf von Energie für Mitglieder und Dritte
   e) Der Betrieb von Strom- und Gasnetzen sowie Anlagen zur Speicherung von Energie
Die Organe der Genossenschaft und ihre Aufgaben

Vorstand
• Vertritt die Genossenschaft nach außen
• Berichtet dem Aufsichtsrat
• Kann an Sitzungen des Aufsichtsrates teilnehmen
• Erstellt Stellen- und Wirtschaftsplan
• Besorgt oder organisiert die täglichen Geschäfte: Bestellungen, Rechnungen, Überwachung der Anlagen, Verträge, Buchhaltung
• Erstellt den Jahresabschluss
• Überwacht die Zahlungsfähigkeit
• Muss die Generalversammlung einberufen, wenn ein Verlust entsteht, der nicht durch die Rücklagen gedeckt werden kann und eine Größenordnung von 50% der Gesamtsumme der Geschäftsguthaben erreicht.

 

dehen gerhard

Herr Gerhard Dehen - Volksbank Trier eG

• Prokurist, Leiter Firmenkunden bei der Volksbank Trier eG
• Zuständig für Finanzfragen bei der TRENEG
• Vorstand und Gründungsmitglied

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steinert marcHerr Marc Steinert - Stadtwerke Trier

• Dipl. Ingenieur bei den SWT- Stadtwerken Trier
• Zuständig für die technischen Aspekte der Projekte

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Aufsichtsrat
• Wird von der Generalversammlung gewählt
• Bestellt den Vorstand und überwacht dessen Geschäftsführung
• Verantwortlich für Abschluss der Dienstverträge mit den Vorstandsmitgliedern und für deren etwaige Abberufung von Vorstandsmitgliedern bis zum endgültigen Beschluss durch die Generalversammlung
• Rechenschaftspflicht gegenüber der Generalversammlung
• Nimmt den Bericht des Prüfungsverbandes entgegen
• Arbeitet mit dem Vorstand zusammen und berät, insbesondere bei Erstellung des Jahresabschlusses

Prof. Dr. Dieter Sadowski - Aufsichtsratsvorsitzender
Horst Schreiber               - stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Norbert Feder
Achim Hill

Manfred Köhl
Peter Sanktjohanser


Generalversammlung

• Ihr gehören alle Mitglieder der Genossenschaft an; aus ihrer Mitte werden die Mitglieder für den  Vorstand und den Aufsichtsrat gewählt Muss mindestens 1 Mal im Jahr einberufen werden, um über den Geschäftsverlauf informiert zu werden und um über den Jahresabschluss zu beschließen
• Kann dazu den Bericht des Aufsichtsrates vor der Versammlung einsehen
• Beschließt über die Verwendung der Gewinne, die über die Beiträge zur Bildung der gesetzlichen Rücklage hinausgehen, oder über den Umgang mit Verlusten
• Kann mit 1/10 der Mitgliederstimmen selbst eine Generalversammlung einberufen
• Beschließt über die Satzung und über Satzungsänderungen
• Wählt die Mitglieder des Aufsichtsrates und die des Vorstandes (bzw bestätigt den vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Vorstand)
• Kann Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates vorzeitig abwählen

 

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